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In vielen Fällen kann es sinnvoll sein, den eigenen IQ zu kennen und vor allen auch das eigene Begabungsprofil einschätzen zu können. Sei es, dass man sich als "spätberufener Hochbegabter" über so manche Phänomene klarer wird, die sich aus dem hohen IQ heraus erklären lassen, sei es eine korrekte Einschätzung eigener Fähigkeiten und Ressourcen zu bekommen, um in Zukunft seine "PS besser auf die Straße zu bringen". Dauernde Überforderung wie dauernde Unterforderung sind hässliche Stressfaktoren, die uns beide empfindlich schaden können.

In diesem Zusammenhang gibt es natürlich noch andere Faktoren, die genauso zu  grundlegenden Stressoren werden und zum Gesamtstress beitragen können. Dies z.B., wenn wir aus irgendeinem Grund beruflichen Tätigkeiten nachgehen, für die wir aber eigentlich nicht "gemacht" sind. Hier kommt es nicht so sehr darauf an, ob irgendein "Persönlichkeitszug" angeboren ist oder ob es sich um einen angelernten und stabilen "Verhaltensstil" handelt.

Auf jeden Fall lässt sich eine Betrachtung der Gesamtsituation wesentlich erleichtern und deren Ergebnis verbessern, wenn man bewährte Methoden der empirischen Psychologie hinzuzieht zu ausführlichen Gesprächen. So entsteht eine gute Grundlage für die Betrachtung von Situationen, in denen Sie Weichen stellen wollen, beispielsweise ein lockendes berufliches Angebot annehmen oder eine (späte) Aufnahme eines Studiums in Erwägung ziehen o.ä.

Selbstverständlich können Sie auch bei mir Ihren IQ testen lassen. Ich teste Ihren IQ mit einem wissenschaftlich anerkannten, bewährten, variablen Verfahren, dessen Intensität und Komplexität wir jeweils besprechen. Dazu sollten Sie insgesamt etwa 2,5 Stunden Zeit mitbringen.

Wenn Sie möchten, können wir den IQ-Test um andere bewährte und empirisch begründete Verfahren zur Einschätzung bzw. Beschreibung der beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten ergänzen.


Qualitätssicherung

Als Diplom-Psychologe habe ich Testtheorie und Testpraxis studiert. Ich bemühe mich trotzdem, soweit möglich, Weiterbildungen zu den einzelnen Testverfahren zu besuchen und Kontakt zu den Testentwicklern (Autoren) zu halten. Psychometrische Testverfahren sind kein unterhaltsames Spielzeug, das irgendwie mal eben so eingesetzt und ausgewertet wird. Sondern es handelt sich um wissenschaftliche Verfahren, die Sachverstand zur korrekten Anwendung, Auswertung und Interpretation erfordern. Schon alleine, um geradezu aberwitzige spekulative Interpretationen, die weit über das, was ein Test leisten kann, hinausgehen, zu verhindern. Sogenannte "Black-Box"-Verfahren, die zwar eine populäre, plakative Typisierung von Testkandidaten postulieren, ihre eigene Entstehung und die relevanten Testkonstruktionskriterien aber nicht offenlegen, wende ich nicht an.

Die viel diskutierte DIN 33430

Ganz ohne Lizensierung oder Zertifizierung, die in der Tat kontrovers diskutiert werden kann, und die ich derzeit nicht verfolge, stellt der Inhalt der DIN 33430 eine wertvolle Orientierung dar, um die Qualität in der Testanwendung sicherzustellen. Derzeit benutze ich das als "DIN Screen V2" Verfahren bezeichnete Checklistensystem, um mich am Ideal der DIN 33430 realistisch orientieren zu können.

Nutzung der Testergebnisse

Ich bin alles andere als testgläubig. Ich setze Testverfahren niemals als der Weisheit letzter Schluss ein, sondern zur Unterstützung eines Coaching-Prozesses, oder als Unterstützung bei der Klärung von Karriere- und sonstigen berufspraktischen Fragen.   

Ihre Investition:

Ich mache Ihnen nach Absprache je nach Aufwand gerne ein unverbindliches Angebot.

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